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Nach der Messe: Content, der Gespräche fortsetzt statt Flyer zu wiederholen

20. Januar 2026 · Jonas Rehm

Messestände produzieren Kontakte. Was danach fehlt, ist oft ein sinnvoller inhaltlicher Anschluss.

Publikum bei einer Fachveranstaltung

Nach Hannover, München oder Nürnberg landen in vielen CRM-Systemen Visitenkarten und Scan-Listen. Die Follow-up-Mail enthält dann denselben Flyertext wie am Stand. Das Gespräch, das vor Ort begonnen hat, bricht ab.

Besser wirkt eine kurze Nachlese zu einem konkreten Standgespräch: ein FAQ zu den drei häufigsten Einwänden, ein Vergleich zweier Auslegungsvarianten, ein Protokoll einer Live-Demo mit Grenzen und Voraussetzungen. Solche Stücke erinnern an das reale Gespräch und geben dem Vertrieb etwas Weiterleitbares.

Planen Sie die Nachlese bereits vor der Messe. Wer erst nach dem Abbau mit der Redaktion spricht, verpasst das Zeitfenster, in dem Kontakte noch offen für Vertiefung sind — meist die ersten zehn Werktage.

Ein realistischer Umfang: ein Hauptstück und zwei kurze Ableger für LinkedIn oder den Newsletter. Mehr ist selten nötig und selten machbar, wenn das Team gleichzeitig den Messestress verdaut.

Schlagworte: Messen, Follow-up, Content

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